Friedhof

Der Friedhof Öjendorf könnte für manche Menschen interessant sein

Der Hauptfriedhof von Öjendorf ist mit seinen 93 ha nicht gerade klein und hat alleine 5.857 italienische Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft bestattet. Der Friedhof Öjendorf besteht schon seit dem Jahr 1966 und hat bestimmte Öffnungszeiten. So kann man ihn von der Zeit zwischen April und Oktober von 8-21 Uhr aufsuchen und von November bis März in den Zeiten von 8-18 Uhr aufsuchen. Dieser Friedhof ist anders als jeder andere Friedhof in Hamburg, der Grund liegt darin, dass es um einen der größten Friedhöfe für Kriegsgrabstätten von Italienern geht. Es gibt nur einen einzigen Friedhof der dies auch zu bieten hat und dieser ist in München zu finden. Nun kann man darüber diskutieren, ob der Friedhof Öjendorf es wert ist, besucht zu werden, weil er Kriegsgrabstätten besitzt. Manche Menschen sind mit Sicherheit von diesen Gräbern fasziniert, die im Norden des Friedhofes zu finden sind und in 5 Gruppen angeordnet sind. Die Kissengrabsteine verzeichnen die Namen der Toten, mit Angaben ob es sich um Zivilisten oder Kriegsgefangene handelt. Viele Menschen sehen das aber auch kritisch und sind der Meinung, dass man Tote Menschen einfach ruhen lassen sollte und nicht noch eine Faszination mit den Gräbern auslösen soll. Letztendlich sind diese begrabenen Menschen aber ein Teil der Geschichte und andere Leute müssen selbst entscheiden, ob sie diese besonderen Gräber nun aufsuchen möchten oder eben nicht. Natürlich beherbergt der Friedhof Öjendorf auch andere Menschen, die begraben oder verbrannt worden sind. Es ist der größte Friedhof in Hamburger Osten und aufgrund seines Entstehungsdatums aber auch der jüngste Friedhof!